NEUORDNUNG GWF

NEUORDNUNG GWF

Description

„NEUORDNUNG GEBIETSWINZERGENOSSENSCHAFT FRANKEN“

 Diplomarbeit Daniel Beck_Sommersemester 2006

bei Prof. Hartmut Fuchs

bewertet mit der Note 1,0

Würdigung und Auszeichnung mit dem Förderpreis der Sparkasse Nürnberg

„Ausgangslage:

 Die Gebietswinzergenossenschaft Franken in Kitzingen – Repperndorf ist mit einer bewirtschafteten Fläche von 1.600 ha und einer Mitgliederzahl von ca. 3.000 Winzerfamilien der größte Weinerzeuger in allen fränkischen Weinregionen.

Diese Größe drückt sich auch in den bestehenden Gebäuden der Gebiets-Winzergenossenschaft in der Nähe des Autobahndreiecks Biebelried an der A7 aus.

Dem äußeren Eindruck nach eher ein Industriebetrieb ist im Laufe der Jahre ein Konglomerat von Gebäuden und Gebäudeteilen entstanden, dem es an jeglichen Hinweisen auf das darin verarbeitete, gelagerte und vermarktete Kulturgut „Wein“ mangelt.

…….

Aufgabe:

 Die Gebäudeteile der Verwaltung und des Verkaufs stehen zur Disposition und sollen durch sinnvollen Ersatz und/oder Ergänzungen eine Neuordnung von Verkostung / Vermarktung / Verkauf / Verwaltung ermöglichen.

 Verkostung:

Im Bereich der Verkostung erhält der Kunde den ersten Zugang zum Wein und seiner Herstellung. Informationstafeln, Informationsmaterial und Ausstellungen erläutern die Struktur der Winzergenossenschaft, vermitteln einen Überblick über die Mitgliedsbetriebe und stellen die Bandbreite der erzeugten Produkte vor. In einem geeigneten Rahmen kann der Kunde die angebotenen Weine verkosten. Die Atmosphäre ist offen und einladend. Der regionale Bezug ist erkenn- und erlebbar. Ein Saalbereich mit angeschlossener Küche ermöglicht eine gastronomische Begleitung der Verkostung in größerem Rahmen.

Hier trifft der Wein der Region auf ambitionierte Köche der Region.

 Vermarktung / Vertrieb:

Im Vortragsraum mit multimedialer Ausstattung werden Vermarktungsstrategien und Werbebotschaften an die Kunden und Wiederverkäufer weitergegeben. Für Großkunden stehen kleine Degustierkabinette bereit, um abgeschirmt und in aller Ruhe die jeweilige Auswahl treffen zu können.

 Verkauf:

Angrenzend an den Bereich der Verkostung öffnet sich der Verkauf. Art und Gestaltung der Präsentation der Weine und verwandter Produkte vermitteln den Kunden eine einladende, anregende und angenehme Atmosphäre. Durch die räumliche Gestaltung, die Wegeführung, die Blickbeziehungen, die Erreichbarkeit und Erschließung zu Fuß und mit dem Fahrzeug wird der Einkauf für den Kunden zum Erlebnis.

 Verwaltung:

Die Verwaltung ist nicht Selbstzweck, sondern notwendiges und wichtiges Bindeglied zwischen der Genossenschaft und ihren Mitgliedsfirmen. Ein rationelles und strukturiertes Arbeiten ist ausschlaggebend für den wirtschaftlichen Erfolg der Genossenschaft.

 Gesamtbereich:

Über die zuvor beschriebenen baulichen Maßnahmen hinaus ist das gesamte Ensemble der Genossenschaft zu untersuchen und mit sinnvollen Vorschlägen zur Einbindung und zu „Corporate Identity“ zu ergänzen.

Ein wichtiger Schwerpunkt werden hier Vorschläge zur Nutzung, Gestaltung und Einbindung der „Messehalle“ sein, sowie die Freiflächengestaltung und Ordnung der Liefer-, An- und Abfahrtsbeziehungen und Parkierung.

 

 

Verfasser

  • Daniel Beck